deutsche dichter de

Lebe wohl

Lebe wohl, du Flüchtige, Freie 
die Flügel zu Fahrt und Flug - 
geschlossen die Rune, die Reihe, 
die deinen Namen trug. 

Ich muß nun wieder 
meine dunklen Gärten begehn, 
ich höre schon Schwanenlieder 
vom Schilf der nächtigen Seen. 

Lebe wohl, du Tränenbereiter, 
Eröffner von Qual und Gram, 
verloren - weiter 
die Tiefe, die gab und nahm.