deutsche dichter de

Es gibt

Es gibt Zerstörung, wer sie kennt, kennt Meines,
jedoch nicht nötig, dass sie jemand kennt,
kein Goldenes, ein Nebelvlies, ein reines
Bedecktsein von der Schwaden Element.

Da kann dich kein Gefühl von Glück beschwören,
von Nichts, das hält, du willst nicht mehr
von Dingen wissen, die dich nicht zerstören,
willst als Musik im Funk nur Wolga hören
und Fernes, Fremdes und von Steppen her.

Es gibt Zerstörungen, nicht dass ich leide,
man kann die Götter ja nicht anders sehn,
und eine Liebe, arm und krank ihr beide,
du musst für sie auf Höfe singen gehn.