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Doch heimlich dürsten wir ...

(aus dem Glasperlenspiel)

Anmutig, geistig, arabeskenzart
Scheint unser Leben sich wie das von Feen 
In sanften Tänzen um das Nichts zu drehen,
Dem wir geopfert Sein und Gegenwart.

Schönheit der Träume, holde Spielerei,
So hingehaucht, so reinlich abgestimmt,
Tief unter deiner heiteren Fläche glimmt 
Sehnsucht nach Nacht, nach Blut, nach Barberei.

Im Leeren dreht sich , ohne Zwang und Not,
Frei unser Leben, stets zum Spiel bereit,
Doch heimlich dürsten wir nach Wirklichkeit,
Nach Zeugung und Geburt, nach Leid und Tod.