deutsche dichter de

Venus, die dem Amor die Flügel nimmt

Mutter der Liebe, Du hast dem Sohn die Flügel geraubet,
Und nun weint er und fleht um ein phantastisches Glück.
Gieb, o gieb es ihm wieder! Erzwungen-beständige Liebe
Quält die Geliebte mehr, als sie den Liebenden quält.
Laß ihn flattern, den Eiteln, um manche glänzende Flamme;
Sehnend kehret er doch seiner Getreuen zurück.