deutsche dichter de

Indien

<p>Sanftes Gef&uuml;hl der Indier gab dem Schalle zum F&uuml;hrer <br />
Nicht die gr&ouml;bere Luft, gab ihm den Aether zum Reich. <br />
Er nur bildet den Ton zur zarten himmlischen Stimme, <br />
Die die Empfindungen spricht, die die Empfindungen weckt, <br />
Und entf&uuml;hret der gr&ouml;beren Luft die Seelen der Menschen <br />
In ein einsam Gebiet, in das &auml;therische Land, <br />
Wo nicht rasselt der Wagen, der jetzt den Wolken entschwebet, <br />
Wo nur h&auml;usliches Gl&uuml;ck bildet der G&ouml;tter Genu&szlig;, <br />
Wo Sakontala lebt mit ihrem entschwundenen Knaben, <br />
Wo Duschmanta sie neu, neu von den G&ouml;ttern empf&auml;ngt. <br />
Sei mir gegr&uuml;&szlig;t, o heiliges Land, und Du F&uuml;hrer der T&ouml;ne, <br />
Stimme des Herzens, erheb oft mich im Aether dahin!</p>