deutsche dichter de

Huld und Liebe

<p>Als die Mutter der Liebe den sch&ouml;nen Amor geboren, <br />
Sprach zu den Grazien sie: &raquo;Ziehet den Knaben mir auf <br />
Ernst und sanft! Auch lehret ihn bald die ambrosischen K&uuml;nste, <br />
Wohlzugefallen! sie sind allen Unsterblichen werth.&laquo; <br />
Gerne verrichteten sie ihr Amt - o Wunder! und lernten <br />
Jede vom Amor mehr, als sie den Knaben gelehrt. <br />
Seitdem stehen sie, Lieb' und Huld, auf <em>einem </em>Altare: <br />
Huld macht Liebe; sich selbst nennet die Liebe nur Huld.</p>